21. März 2017

Stefanie Heinzmann live und kostenlos in Mainz

Es ist zwar noch etwas Zeit, aber ihr könnt euch jetzt schon mal ein Kreuz im Kalender machen: Stefanie Heinzmann wird nämlich in diesem Sommer live und kostenlos im Rahmen eines Open Air Gigs in Mainz auftreten. Seit ihrem 2008 erschienenem Durchbruchsdebüt „Masterplan“ zählt die schweizerische Sängerin zu den erfolgreichsten und mitreißendsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft.

Nach unzähligen Platin- und Goldauszeichnungen, ausverkauften Tourneen, Zusammenarbeiten mit Weltstars wie Tower of Power, Joss Stone, Lionel Richie oder Ronan Keating, zahlreichen Ehrungen wie dem ECHO, dem MTW Europe Music Award, dem Swiss Music Award, dem Kids Choice Award sowie der 1Live Krone und nicht zuletzt den Erfahrungen während ihrer Jurorentätigkeit bei den letzten beiden Staffeln von „The Voice Of Switzerland“ blickt Stefanie Heinzmann auf ihrem neuen Longplayer „Chance Of Rain“, ihrem bisher ehrlichsten, offensten und mutigsten Album, zurück: Auf gute Zeiten, aber auch auf schlechte Zeiten, die ebenfalls tiefe Eindrücke in den Songs der 26jährigen Sängerin hinterlassen haben.

Stefanie Heinzmann wird am Freitag, 28. Juli 2017, im Rahmen der Mainzer Sommerlichter auf der großen Open Air-Bühne auf dem Jockel-Fuchs-Platz zwischen Rathaus und Rheingoldhalle spielen.

Hörtipps:


 

14. März 2017

Das "Neustadtkino" zu Gast im Nelly's



Das "Neustadtkino" macht Station im Nelly's Mainz. In der hippen Neustadtkneipe zeigen dier Filmemnacher ausgewählte Kurzfilme. Kurzweilige Unterhaltung ist angesagt!

Wann: Donnerstag, 30. März, 20 Uhr
Wo: Nelly's, Mainz

13. März 2017

Kabarett mit Robert Griess: "Ich glaub', es hackt!"

"Aus einem Steak kannst du keine Kuh mehr machen. Und aus Europa keine WG." Das sind Robert Griess' Antworten auf das Leben. Frech und schonungslos beleuchtet der Kölner Polit-Kabarettist die Welt der Reichen und Mächtigen ebenso wie die des kleinen Mannes. Und dabei geht es äußerst abwechslungsreich zu: Vom Standup-Monolog bis zur satirischen Massen-Szene, vom Anti-Sparpaket-Musical bis zum Zuschauer-Chor tut Griess alles, um aufs Komischste zu unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Ob Politik, Wirtschaft oder Medien, Seehofer, Syrien oder Sachsen: Was immer eigentlich schlechte Laune verbreitet: Bei Griess darf herzhaft gelacht werden.

Auszug aus dem Programm:



Wann: Donnerstag, 23. März 2017, 19 Uhr
Wo: SWR-Funkhaus Mainz; Foyer

Punk mit NIGHTWATCHERS und TELECULT in der Kreativfabrik

Zwei französische Bands finden den Weg in die Kreativfabrik im Kulturpark Wiesbaden. NIGHTWATCHERS aus Toulouse (unter anderem mit Mitgliedern von Wank for Peace) zelebrieren schicken Powerpop/77er Punk, und sind zusammen mit TELECULT aus Paris auf Tour. Letztere haben etwas mehr Zerre auf der Gitarre und Hall auf den Vocals, und mögen genau so gerne die Ramones.

Wann: Dienstag, 28. März 2017, 21 Uhr
Wo: Kreativfabrik Wiesbaden

12. März 2017

Gratis-Konzert mit David Senz [Fingerstyle Guitar]

Eher groovige, rhythmusbetonte Stücke, bei denen Senz seine Gitarre in eine Band verwandelt, wechseln ab mit ruhig dahinfließenden Melodien, die durch ihre Schönheit bestechen und einen tiefen Eindruck hinterlassen. Nachdenklich, nachhorchend, hingegeben und von großer innerer Ruhe ist diese Musik. Uneitel und zudem selbsbewußt. Man hört, dass es sich um Konzentrate langem Nachdenkens über den jeweiligen „Grund“ handelt. Der in Königswinter lebende Musiker zählt zu den talentiertesten Gitarristen der jungen Generation. Ersten Unterricht erhielt er bei Prof. Johannes Monno. An der Kölner Musikhochschule studierte er sowohl klassische Gitarre (Prof. Ansgar Krause), als auch Jazz/Rock/Pop Gitarre (Jörg Lehnard). Im Rahmen eines Gratis-Gigs ist er im Heimathafen zu sehen.

Hörtipp: 

 

Wann: Donnerstag, 30. März, 20 Uhr
Wo: Heimathafen Wiesbaden

Ausstellung „Walking in Wiesbaden“ im Aktiven Museum für Deutsch-Jüdische Geschichte (AMS)

Kunterbunte Buchstaben aus weichem Stoff bilden kurze Schriftzüge. Was auf den ersten Blick harmlos erscheinen mag, ist es keineswegs. Das fröhliche und lebendige Arrangement von Buchstaben formt Doppel-Botschaften. Diese setzen sich durchgängig aus Namens-Teilen und Hinweisen wie „Ich bin Jüdin“ zusammen. Die australische Aktions- und Foto-Künstlerin Ella Dreyfus erinnert damit an ihre jüdischen Vorfahren, die einst in unserer Region lebten und wirkten. Nicht nur die Familien Dreyfus und Brettheimer waren hier beheimatet; Ihre Urgroßeltern Ida und Albert Ransenberg wohnten in der Richard-Wagner-Straße. Beide wurden 1942 in Konzentrationslagern ermordet. Mit ihren Installationen im öffentlichen Raum setzt Ella Dreyfus unübersehbare Zeichen jüdischen Lebens und nimmt Orte in Beschlag, die sie auf ihren Erinnerungsstreifzügen durch unsere Stadt erkundet hat. Anschließend dokumentiert sie ihre kurzen Eingriffe in einen oft grauen und geschichtsvergessenen Alltag mit der Kamera. Die in der Ausstellung gezeigten fotografischen Arbeiten von Ella Dreyfus und ihre Rauminstallation lassen die Besucher daran teilhaben, wie die Künstlerin sich mit ihrer Familiengeschichte, mit sich selbst, mit Orten absehbarer und unerwarteter Verstörung und Erheiterung, mit Menschen und Kunst auseinandersetzt.

Ella Dreyfus ist Lehrbeauftragte für Fotografie und Leiterin des öffentlichen Veranstaltungsprogramms an der National Art School, Sydney, Australien. Sie hat als preisgekrönte Künstlerin mit vielen Einzelausstellungen Aufsehen erregt. 2013 war sie Artistin-Residence an der Cité Internationale des Arts (Paris) und wurde 2014 ausgewählt für die Visual Arts Research in Culture Residency am Banff Center in Kanada. 2013 wurde ihre Fotografie Transman im Musée du quai Branly in Paris ausgestellt. Sie promovierte im Bereich Bildender Kunst an der Universität von New South Wales in Australien.

Die Ausstellung ist vom 11. März bis 14. Mai zu sehen. Öffnungszeiten im Aktiven Museum Spiegelgasse, Spiegelgasse 11, sind donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (0611) 3052221.

Zeichnungen und Plastiken von Eberhard Linke in der Mainzer Kunst




Mit seinen Zeichnungen und Plastiken zeichnet Eberhard Linke einen Spannungsbogen zwischen moderner Formensprache und archaischem Gestus. Im Zentrum seines kreativen Schaffens steht die menschliche Gestalt. Bevorzugtes Material ist der Ton, der vorwiegend in der Technik des plastischen Hohlaufbaus verarbeitet wird. Linke fasst seine Themen nicht statisch auf, sondern bezieht die raumgreifende Bewegung in die Darstellung mit ein oder lässt Figur und Umgebung ineinander verschmelzen.

Eine Ausstellung mit Werken von ihm ist bis Samstag, 22. April 2017, in der Mainzer Kunst, Weihergarten 11 zu sehen.